Chinesische Gynäkologie (Frauenleiden)

Die Chinesische Gynäkologie behandelt das gesamte Spektrum „Frauenleiden“, das reicht von prämenstruellen Spannungen bis hin zu Regelschmerzen, von Amenorrhoe bis hin zu Wechseljahren, von Endometriose bis hin zu Unfruchtbarkeit.

Zur Geschichte der Chinesischen Gynäkologie

Die Chinesische Gynäkologie wurde als offizielle medizinische Fachrichtung in Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bereits während der Tang-Dynastie (618-907) und Song-Dynastie (960-1279) vor über tausend Jahren etabliert. Während dieser Zeit hatte die Chinesische Gynäkologie ihren Höhepunkt, obwohl einzelne Spezialisten Chinesische Gynäkologie bereits hunderte Jahre zuvor ausübten. Hinweise darauf gibt es bereits in der Qin- (221 v. Chr. – 207 v. Chr.) und Han-Dynastie (206 v. Chr. – 220 n. Chr.).

Die Grundsätze und angewendeten Behandlungsmethoden der Chinesischen Gynäkologie haben sich im Laufe der Jahrhunderte immer weiter entwickelt und verfeinert. So können wir heutzutage von einem völlig eigenständigen und ausgereiften Fachgebiet sprechen, was sehr effektiv einsetzbar ist.

Wie funktioniert die Chinesische Gynäkologie?

Nach einer ausführlichen Befragung zu Ihrem Zyklus, Ihrer Periode und Diagnose mit Prüfung Ihres Pulses und Ihrer Zunge wird dann das für Sie effektivste Behandlungskonzept erstellt. Ihr individuelles Behandlungskonzept hat das Ziel der Wiederherstellung der normalen Körperfunktionen. Je früher eine Intervention im gestörten Funktionsapparat stattfindet, desto schneller und effektiver können Krankheitsprozesse behandelt bzw. vermieden werden.

In der Chinesischen Gynäkologie kommen vorwiegend Chinesische Arzneimitteltherapie (Chinesische Kräutertherapie, Kräutermedizin) und Akupunktur zum Einsatz. Wichtig sind auch Ernährungsverhalten und Lebensgewohnheiten. Individuelle Ratschläge hierzu runden das therapeutische Konzept ab.

Die Anwendungsgebiete der Chinesischen Gynäkologie

  • Menstruationsstörungen: Zyklusstörungen (zu lang, zu kurz, unregelmäßig), zu viel oder zu wenig Menstruationsblut, Amenorrhoe, PMS, Dysmenorrhoe (Periodenschmerzen), Unfruchtbarkeit, Menopausensyndrom (Wechseljahresstörungen)
  • Vaginalausfluss: Jucken, Entzündungen, Infektionen
  • Chinesische Geburtskunde: Beschwerden während der Schwangerschaft wie Schwangerschaftsübelkeit, Rückenschmerzen, Unterleibsschmerzen, drohende Fehlgeburt und unterstützende Therapie zur Geburtsvorbereitung und Entbindung
  • Beschwerden nach der Entbindung: Lochienretention, Schmerzen, Fieber, Nachtschweiße, Entkräftung, Anämie
  • Sonstiges: Endometriose, PCOS, Myome, Emotionale Beschwerden

Unerfüllter Kinderwunsch / Kinderwunschbehandlung

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hat in China eine sehr lange und erfolgreiche Geschichte, unfruchtbaren Paaren zu helfen. Der Fokus der Behandlung mit Chinesischer Medizin liegt auf der Regulierung des weiblichen Zyklus, der Verbesserung der Qualität der Geschlechtszellen und der Funktion der Fortpflanzungsorgane. Durch diese ganzheitliche Betrachtung wird jedem Aspekt eines unerfüllten Kinderwunsches Aufmerksamkeit geschenkt.

Ganzheitliche Betrachtung – individuelle Behandlung

Akupunkturbehandlung und Chinesische Kräutermedizin als Therapieformen im Rahmen der Chinesischen Medizin werden individuell auf den Patienten abgestimmt, denn jede Unfruchtbarkeit hat ihre eigene Ursache. Somit entsteht eine einzigartige Therapie, die für Jeden individuell passend ist.

Das Wissen der TCM wird schon seit Jahrzehnten erfolgreich außerhalb von China eingesetzt, um Paaren bei unerfülltem Kinderwunsch zu helfen. In den letzten Jahren ist klar feststellbar, dass sich auch in Europa immer mehr Paare erfolgreich für eine schonende Behandlung durch die Traditionelle Chinesische Medizin entscheiden. Zahlreich auf der ganzen Welt durchgeführte Studien haben zudem gezeigt, dass die Anwendung von Traditioneller Chinesischer Medizin die Schwangerschaftsrate erhöhen kann.

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und IVF

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine Therapieform, die auf natürlichem Weg, auf eine angenehme und individuelle Weise unterstützen kann, zum gewünschten Ergebnis zu führen. Und, die als Ergänzung zur Künstlichen Befruchtung (IVF) eingesetzt wird, um die Voraussetzungen zu verbessern und die Patienten/-innen ganzheitlich während dieses Prozesses zu begleiten.

Was müssen Sie vor einer geplanten künstlichen Befruchtung beachten?

Vor einer geplanten Künstlichen Befruchtung wird empfohlen, in einem Zeitraum von mindestens 3 Monaten mit Akupunktur und Chinesischer Kräutertherapie zu beginnen. Während dieser Phase werden die Funktionen der Eierstöcke und des Immunsystems reguliert. Die Qualität und Quantität der Spermien kann ebenso verbessert werden. Oft kann in dieser Zeit der Menstruationszyklus der Frau wieder auf die Normalfunktion reguliert werden, dass eine Schwangerschaft auch ohne Künstliche Befruchtung möglich ist.

Warum können Akupunktur und Chinesische Kräuter bei Unfruchtbarkeit helfen?

  • Akupunktur und Chinesische Kräuter werden oft erfolgreich eingesetzt, um den weiblichen Zyklus zu regulieren, was Grundvoraussetzung bei Kinderwunsch ist.
  • Akupunktur und Chinesische Kräuter können Hormone regulieren, um somit mehr Eizellen zu produzieren.
  • Akupunktur und Chinesische Kräuter können helfen, die Qualität der Eizellen zu verbessern.
  • Akupunktur und Chinesische Kräuter unterstützen die Blutzufuhr in die Gebärmutter, um somit die Dicke des Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) zu vergrößern.
  • Akupunktur und Chinesische Kräuter können Ängste und Streß reduzieren und unerwünschte Nebenwirkungen von Hormonen reduzieren.
  • Akupunktur am Tag des Embryotransfers hat ebenso eine Erhöhung der Implantationsrate gezeigt.

Chinesische Dermatologie

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) blickt in der Dermatologie ebenso auf eine jahrtausendlange Erfahrung zurück. Zugleich nutzt Sie aber auch jüngere Erkenntnisse der modernen Biomedizin. Zahlreiche Hauterkrankungen lassen sich sehr gut mit Traditioneller Chinesischer Medizin behandeln.

Die Diagnose in der Chinesischen Dermatologie

Wie bereits erwähnt, erfolgt die Diagnose in der TCM fundamental anders zur bekannten Schulmedizin. Hauterkrankungen werden in Verbindung mit dem gesamten Körper und der Psyche betrachtet. So sind neben der eigentlichen Hauterkrankung auch Faktoren wie Emotion, Ernährung, Lebensstil und Umwelt Teile der chinesischen Diagnose. Durch die Puls- und Zungendiagnose erhält der Therapeut Informationen, wie der Körper als Ganzes funktioniert. Die Traditionelle Chinesische Dermatologie ist also nicht nur „oberflächlich“, sondern sie behandelt tiefgehende Prozesse, die sich an Ihrer Körperoberfläche, Ihrer Haut zeigen.

Die Behandlung in der Chinesischen Medizin

Nachdem die Diagnose festgestellt ist, wird ein individuelles Behandlungskonzept erstellt. Eine Behandlung mit TCM ist meist eine Kombination aus Akupunktur und chinesischen Kräutern. Äußerliche Anwendungen als Waschung oder in Form von Cremes und Ernährungsberatung können hinzukommen.

Welche Hauterkrankungen werden oft mit Chinesischer Dermatologie behandelt?

Ekzeme, Psoriasis, Dermatitis, Neurodermatitis, Allergische Hautreaktionen, Urtikaria, Akne, Herpes Zoster, Chloasma, Rosacea, Alopecia Areata

Sonstiges

Obwohl der Schwerpunkt meiner Praxis auf Gynäkologie (Frauenleiden), Kinderwunschbehandlung und Dermatologie (Hauterkrankungen) liegt, sind Sie als Patient ebenso mit anderen allgemeinen Beschwerden willkommen!

Effektiv behandle ich in meiner Praxis auch Schmerzerkrankungen wie Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen und Knieschmerzen.

TELEFON: 0221-16916738