Gua Sha (Schaben)

Eine weitere, ebenso alte wie bewährte Technik der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) stellt Gua Sha (auch Schaben) dar.

Wie wirkt Gua Sha?

Gua Sha kann vom Wirkungsspektrum teilweise dem Schröpfen gleichgesetzt werden, wobei beide Therapieformen in der Regel nicht zusammen angewendet werden. Gua Sha hat eine stimulierende Wirkung auf Haut, Bindegewebe, Lymphsystem, Meridiane, Knochengewebe und Muskeln.

Wie wird Gua Sha durchgeführt?

Die jeweilige Körperregion wird mit Öl vorbehandelt. Danach wird die Körperoberfläche in diesem Areal mit Hilfe eines Gegenstandes, dessen Kanten entsprechend abgerundet sind, gerieben (geschabt). Meist nimmt man dazu einen Porzellanlöffel oder ein Stück abgerundete Jade oder Tierhorn. Die Haut, die darunter liegenden Gewebe und das qi der Meridiane werden durch das „Schaben“ der jeweiligen Akupunkturpunkte auf den Meridianen stimuliert.

gua sha heute

Ist Gua Sha schmerzhaft?

Durch die abgerundeten Formen der Gua Sha-Instrumente ist selten Schmerz zu beobachten. Was jedoch oft vorkommt, sind Veränderungen der Hautfarbe. Je stärker die „Blutstase“ im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Nach der Behandlung verspüren Patienten typischerweise eine sofortige Erleichterung und Veränderung.

Wann wird Gua Sha angewendet?

Ich wende Gua Sha in der Regel ähnlich wie Schröpfen bei folgenden Beschwerden an: Muskelverspannungen, Gelenkerkrankungen, Rückenschmerzen, Steifheit, Schmerzen in der Schulter-Nacken-Bereich, Erkältungen, Husten und Frauenleiden.

Weitere Therapiemethoden

Akupunktur
Chinesische Arzneimitteltherapie (Chinesische Kräutertherapie)
Moxibustion
Schröpfen und Schröpfkopfmassage
Chinesische Diätetik (Chinesische Ernährungslehre)

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